Stand: 22. Juni 2026
Datalix steht für faire Preise, ehrliche Leistung und eine transparente Vertragsbeziehung. Diese Bedingungen regeln die Rechte und Pflichten von Anbieter und Kunde so klar und verständlich wie möglich.
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die ein Kunde mit dem Anbieter über die auf dessen Website dargestellten Leistungen abschließt. Anbieter ist Florian Kolb, handelnd unter „Datalix", Theodor-Heuss-Straße 1, 97230 Estenfeld, Deutschland (nachfolgend „Anbieter"). Der Einbeziehung eigener Bedingungen des Kunden wird widersprochen, es sei denn, es ist ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
1.3 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
1.4 Für die Anwendung dieser AGB werden drei Kundengruppen unterschieden:
a) Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Europäischen Union oder im Europäischen Wirtschaftsraum (nachfolgend „EU/EWR-Verbraucher"),
b) Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt außerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums (nachfolgend „Drittstaaten-Verbraucher"),
c) Unternehmer.
Die für die jeweilige Gruppe geltenden Sonderbestimmungen ergeben sich aus den Ziffern 11 bis 13. Im Übrigen gelten die Ziffern 1 bis 10 sowie 14 bis 17 für alle Kunden.
1.5 Maßgeblich für die Einordnung nach Ziffer 1.4 ist der tatsächliche gewöhnliche Aufenthalt sowie die tatsächliche Verbraucher- oder Unternehmereigenschaft des Kunden, nicht die im Bestellvorgang getroffene Länderauswahl. Der Kunde sichert mit der Bestellung zu, dass seine Angaben zu Wohnsitz und Status zutreffend sind. Der Anbieter ist berechtigt, diese Angaben zu überprüfen und hierfür geeignete Nachweise zu verlangen. Bis zur Klärung kann der Anbieter die Erbringung der Leistung oder eine Erstattung zurückstellen und behandelt den Kunden nach dem ihm bekannten tatsächlichen Sachverhalt.
1.6 Der Abschluss eines Vertrages setzt die Einrichtung eines passwortgeschützten Kundenkontos voraus. Eine Bestellung ohne Kundenkonto (Gastbestellung) ist nicht möglich.
1.7 Vertragsübernahme. Der Anbieter beabsichtigt, seinen Geschäftsbetrieb künftig auf die Datalix GmbH (in Gründung) zu übertragen. Der Kunde stimmt bereits jetzt zu, dass sein Vertrag im Zuge dieser Übertragung auf die Datalix GmbH übergeht. Preis, Laufzeit und Leistungsumfang bleiben unverändert. Der Anbieter wird den Kunden über den Wechsel rechtzeitig vorab in Textform informieren.
2.1 Der Anbieter erbringt Leistungen zur Zugänglichmachung von Inhalten über das Internet sowie damit zusammenhängende Hosting-, Server- und Speicherleistungen. Der genaue Umfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung des Anbieters zum Zeitpunkt der Bestellung.
2.2 Soweit dem Kunden Systemressourcen auf einem Server zur Verfügung gestellt werden, beschränken sich die Leistungen des Anbieters bei der Übermittlung von Daten auf die Datenkommunikation zwischen dem vom Anbieter betriebenen Übergabepunkt seines Datenkommunikationsnetzes an das Internet und dem für den Kunden bereitgestellten Server. Eine Einflussnahme auf den Datenverkehr außerhalb des eigenen Kommunikationsnetzes ist dem Anbieter nicht möglich und nicht geschuldet.
2.3 Der Dienst wird unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit angeboten. Eine Verfügbarkeit von 100 Prozent ist technisch nicht realisierbar. Insbesondere Wartungs-, Sicherheits- oder Kapazitätsbelange sowie Ereignisse außerhalb des Machtbereichs des Anbieters (Störungen öffentlicher Kommunikationsnetze und Ähnliches) können zu Störungen oder zur vorübergehenden Stilllegung des Dienstes führen.
2.4 Der Anbieter erbringt die Leistungen mit einer Gesamtverfügbarkeit von 99,2 % im Monatsmittel, berechnet auf Grundlage der im jeweiligen Kalendermonat insgesamt zur Verfügung stehenden Zeit. Nicht als Ausfallzeit gelten:
a) angekündigte oder planmäßige Wartungsarbeiten;
b) Zeiten, in denen die Leistung aus Gründen in der Sphäre des Kunden nicht oder nur eingeschränkt nutzbar ist, etwa durch vom Kunden eingesetzte Software, Fehlkonfigurationen, Inhalte oder gegen den Kunden gerichtete Angriffe;
c) Zeiten, die auf Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters zurückgehen, etwa Störungen öffentlicher Kommunikationsnetze oder höhere Gewalt;
d) Beeinträchtigungen infolge von DDoS-Angriffen; ein etwaiger DDoS-Schutz wird nach dem Prinzip der bestmöglichen Bemühung (Best Effort) und ohne Gewähr für die Abwehr im Einzelfall erbracht.
Wartungsarbeiten führt der Anbieter, soweit möglich, in nutzungsarmen Zeiten durch.
2.5 Der Anbieter ist berechtigt, die zur Leistungserbringung eingesetzte Hard- und Software an den Stand der Technik anzupassen. Ergeben sich daraus zusätzliche Anforderungen an die vom Kunden abgelegten Inhalte, teilt der Anbieter dem Kunden diese rechtzeitig mit. Reagiert der Kunde nicht fristgerecht oder verweigert er die Anpassung, kann der Anbieter das Vertragsverhältnis zum Umstellungszeitpunkt kündigen.
3.1 Der Anbieter kann die angebotenen Leistungen ändern oder anpassen, soweit dies dem Kunden unter Berücksichtigung seiner berechtigten Interessen zumutbar ist und der vertraglich vereinbarte Hauptleistungsumfang nicht wesentlich zu seinem Nachteil verändert wird, insbesondere um die Leistungen an die technische Entwicklung anzupassen. Wird der vereinbarte Leistungsumfang während einer bereits bezahlten Periode wesentlich zum Nachteil des Kunden geändert, kann der Kunde den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen; ein auf den danach nicht mehr erbrachten Zeitraum entfallender Betrag wird anteilig erstattet.
3.2 Unabhängig davon ist der Anbieter zur Änderung berechtigt, soweit er hierzu aufgrund einer Änderung der Rechtslage verpflichtet ist, soweit er einem gegen ihn gerichteten Gerichtsurteil oder einer Behördenentscheidung nachkommt, soweit die Änderung notwendig ist, um Sicherheitslücken zu schließen, wenn die Änderung lediglich vorteilhaft für den Kunden ist oder wenn sie rein technischer oder prozessualer Natur ohne wesentliche Auswirkungen für den Kunden ist.
3.3 Änderungen mit lediglich unwesentlichem Einfluss, insbesondere rein graphischer Art oder die bloße Änderung der Anordnung von Funktionen, stellen keine Leistungsänderungen im Sinne dieser Ziffer dar.
4.1 Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein verbindliches Angebot, sondern eine Einladung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.
4.2 Im Bestellvorgang wählt der Kunde das gewünschte Produkt und die Laufzeit, gibt seine Daten ein, bestätigt die erforderlichen Erklärungen und gibt mit dem Anklicken des Bestell-Buttons ein verbindliches Angebot ab.
4.3 Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Anbieter zustande. Die Annahme erfolgt durch die Bereitstellung der Leistung; bei einer Zahlungsart, die mit Abschluss des Bestellvorgangs ausgelöst wird, gilt die Annahme bereits mit dem Anklicken des Bestell-Buttons. Bestellung und Bereitstellung erfolgen automatisiert; die Leistung wird in der Regel unmittelbar bereitgestellt, und der Anbieter übersendet dem Kunden eine Bestellbestätigung. In Ausnahmefällen kann sich die Bereitstellung verzögern; die maßgebliche Bereitstellungszeit wird beim jeweiligen Service auf der Website angegeben oder dem Kunden über ein elektronisches Kommunikationsmittel (z. B. per Ticket) mitgeteilt.
4.4 Die Bereitstellung erfolgt im Regelfall sofort. Der Kunde verlangt hierzu im Bestellvorgang durch eine gesonderte, aktive Erklärung ausdrücklich, dass der Anbieter mit der Leistungserbringung bereits vor Ablauf einer etwaigen Widerrufsfrist beginnt. Für EU/EWR-Verbraucher gilt: Das Widerrufsrecht bleibt bestehen. Widerruft der Verbraucher innerhalb der Frist, zahlt er nur für den bereits genutzten Zeitraum (anteiliger Wertersatz) und erhält den verbleibenden Anteil erstattet. Die Einzelheiten ergeben sich aus Ziffer 11.
4.5 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. Der Anbieter bestätigt dem Kunden den Vertrag mit der Bestellbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail. Diese AGB und die Widerrufsbelehrung sind auf der Website sowie im Kundenkonto abrufbar.
4.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme erfolgen in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung. Der Kunde stellt sicher, dass die angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist und Nachrichten des Anbieters empfangen werden können.
4.7 Der Anbieter ist nicht verpflichtet, ein Angebot anzunehmen, und kann eine Bestellung ablehnen, insbesondere wenn objektive Anhaltspunkte für Missbrauch oder unzutreffende Angaben bestehen (Ziffer 1.5), wenn der Kunde in der Vergangenheit gegen diese AGB verstoßen hat oder wenn die angegebenen Daten auf einer Sperrliste geführt werden. Ist der Vertrag bereits zustande gekommen, insbesondere bei einer mit Abschluss des Bestellvorgangs ausgelösten Zahlung, kann der Anbieter innerhalb von fünf Tagen nach Vertragsschluss vom Vertrag zurücktreten, wenn nach Vertragsschluss objektive Anhaltspunkte für Missbrauch, unzutreffende Angaben, die Umgehung von Sperren, Zahlungsrisiken, Verstöße gegen diese AGB oder Sicherheitsrisiken bekannt werden. Eine bereits geleistete Zahlung wird im Fall der Ablehnung oder des Rücktritts erstattet. Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht.
4.8 Verträge können auch außerhalb des standardisierten Bestellvorgangs geschlossen werden, insbesondere auf Anfrage des Kunden über ein Ticket. In diesem Fall stimmt der Kunde diesen AGB im Rahmen des Tickets zu.
5.1 Soweit sich aus der Leistungsbeschreibung nichts anderes ergibt, sind die angegebenen Preise Gesamtpreise einschließlich der jeweils anwendbaren gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Umsatzbesteuerung richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben; bei Unternehmern und bei Kunden außerhalb der EU kann eine abweichende umsatzsteuerliche Behandlung greifen.
5.2 Die jeweils verfügbaren Zahlungsarten werden dem Kunden im Bestellvorgang und auf der Website mitgeteilt. Eine Aufzählung in diesen AGB erfolgt nicht; maßgeblich sind die im Bestellvorgang angebotenen Zahlungsarten. Der Anbieter kann das Angebot an Zahlungsarten, einschließlich akzeptierter Kryptowährungen, jederzeit erweitern oder einschränken.
5.3 Die Vergütung ist im Voraus für die jeweils gewählte Leistungsperiode zu entrichten (Prepaid). Die Leistung wird erst nach Zahlungseingang oder nach Belastung eines ausreichenden Konto-Guthabens bereitgestellt.
5.4 Konto-Guthaben. Der Kunde kann sein Kundenkonto mit Guthaben aufladen und dieses zur Bezahlung der Leistungen des Anbieters verwenden. Das Guthaben ist ein geschlossenes, ausschließlich beim Anbieter einlösbares Zahlungsmittel und stellt keinen handelbaren oder übertragbaren Vermögenswert dar. Selbst aufgeladenes, noch nicht verbrauchtes Guthaben wird dem EU/EWR-Verbraucher auf Wunsch erstattet (vorbehaltlich Ziffer 5.6). Etwaiges Bonus-, Aktions- oder Startguthaben, das der Anbieter ohne entsprechende Zahlung des Kunden gewährt, ist von einer Erstattung ausgeschlossen. Ansprüche auf Auszahlung von Guthaben verjähren nach den gesetzlichen Vorschriften, regelmäßig in drei Jahren zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres. Kann der Anbieter eine bestellte Leistung nicht erbringen, etwa weil ein Produkt nicht verfügbar oder ausverkauft ist, wird ein hierfür eingesetztes Guthaben erstattet. Für Drittstaaten-Verbraucher gilt Ziffer 12.
5.5 Zahlung mit Kryptowährungen. Eine Zahlung mit Kryptowährungen erfolgt durch Aufladung des Konto-Guthabens. Sämtliche Leistungen werden in Euro ausgepreist. Wird mit einer Kryptowährung gezahlt, erfolgt die Abwicklung über einen Zahlungsdienstleister; maßgeblich ist der Euro-Betrag zum Zeitpunkt der Zahlung. Eine etwaige Erstattung erfolgt ausschließlich in der ursprünglich verwendeten Kryptowährung an die Ursprungs-Wallet, und zwar zum Krypto-Gegenwert des zu erstattenden Euro-Betrags im Zeitpunkt der Erstattung. Eine Auszahlung auf ein Bankkonto oder an eine andere als die Ursprungs-Wallet ist ausgeschlossen.
5.6 Erstattungen. Erstattungen erfolgen ausschließlich über dasselbe Zahlungsmittel und an dieselbe Zahlungsquelle (insbesondere dasselbe Konto oder dieselbe Wallet), die der Kunde bei der ursprünglichen Zahlung verwendet hat. Bei mit PaySafeCard geleisteten Zahlungen, die nicht auf demselben Weg erstattet werden können, erfolgt die Erstattung per SEPA-Überweisung auf ein Bankkonto, das auf den Namen des Kunden bzw. Kontoinhabers lautet. Der Anbieter ist berechtigt, vor einer Erstattung die Berechtigung des Anspruchs und die Angaben des Kunden zu prüfen.
6.1 Der Vertrag wird ohne Mindestlaufzeit für die jeweils gewählte und im Voraus bezahlte Leistungsperiode geschlossen. Eine über die bezahlte Periode hinausgehende Bindung besteht nicht.
6.2 Der Vertrag verlängert sich nicht von selbst. Eine Verlängerung um eine weitere Periode setzt grundsätzlich eine aktive Verlängerungshandlung des Kunden voraus; ein vorhandenes Konto-Guthaben wird hierfür nicht automatisch verwendet. Der Kunde kann in seinem Kundenkonto eine automatische Verlängerung aktivieren. Ist diese aktiviert, verlängert sich die Leistung jeweils automatisch. Schlägt eine automatische Verlängerung fehl, etwa mangels ausreichender Deckung oder aus technischen Gründen, informiert der Anbieter den Kunden. Der Kunde kann die Verlängerung dann innerhalb der Karenzzeit (Ziffer 6.3) noch manuell vornehmen oder sich an den Support wenden. Eine aktivierte automatische Verlängerung kann jederzeit mit Wirkung zum Ende der laufenden Periode deaktiviert werden.
6.3 Wird die Leistung nicht rechtzeitig aktiv verlängert, endet sie mit Ablauf der bezahlten Periode. Der Anbieter sperrt die Leistung mit Ablauf der Periode; die zugehörigen Daten und Inhalte werden anschließend nach Ablauf einer Karenzzeit von drei Tagen endgültig gelöscht. Abweichend hiervon werden dedizierte Server bereits zwei Tage nach Ablauf der Periode gelöscht. Bei Colocation kann der Anbieter die Anbindung und die Stromversorgung bereits zwei Tage nach Eintritt der Überfälligkeit einstellen. Über das Auslaufen der Leistung sowie über den Zeitpunkt der Löschung informiert der Anbieter den Kunden per E-Mail.
6.4 Eine ordentliche Kündigung ist mangels Mindestlaufzeit nicht erforderlich; der Kunde kann den Vertrag jederzeit zum Ende der jeweils bezahlten Periode beenden, indem er auf eine Verlängerung verzichtet. Eine anteilige Erstattung der für die laufende Periode bereits gezahlten Vergütung erfolgt nicht; das Widerrufsrecht der EU/EWR-Verbraucher nach Ziffer 11 bleibt hiervon unberührt.
6.5 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Kündigungen haben in Textform (z. B. per E-Mail) oder über eine hierfür im Kundenkonto bereitgestellte Funktion zu erfolgen.
6.6 Für die Sicherung seiner Inhalte ist allein der Kunde verantwortlich (Ziffer 9). Der Anbieter ist nicht verpflichtet, nach Beendigung des Vertragsverhältnisses Inhalte herauszugeben oder vorzuhalten; die Daten werden nach Maßgabe von Ziffer 6.3 gelöscht. Der Anbieter kann dem Kunden im Einzelfall nach eigenem Ermessen eine kurze Gelegenheit zur Sicherung wichtiger Daten einräumen, ohne dass hierauf ein Anspruch besteht. Etwaige Zurückbehaltungsrechte des Anbieters bleiben unberührt.
7.1 Der Kunde räumt dem Anbieter das Recht ein, die von ihm auf dem Server abgelegten Inhalte bei Abrufen über das Internet zugänglich zu machen, insbesondere sie hierzu zu vervielfältigen und zu übermitteln sowie sie zum Zweck der Datensicherung zu vervielfältigen. Der Kunde prüft in eigener Verantwortung, ob die von ihm vorgenommene Verarbeitung personenbezogener Daten datenschutzrechtlichen Anforderungen genügt.
7.2 Der Kunde nutzt die Leistungen im Einklang mit dem anwendbaren Recht, insbesondere dem Recht der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland, und legt keine Inhalte ab, die hiernach rechtswidrig sind oder Dritte in ihren Rechten verletzen. Der Kunde unterlässt eine missbräuchliche Nutzung. Geht von der Leistung des Kunden eine Beeinträchtigung des Netzes oder der IP-Adressbereiche des Anbieters aus, etwa weil die Leistung kompromittiert wurde, stellt der Kunde dies nach Kenntnis unverzüglich ab; die Schutzmaßnahmen des Anbieters nach Ziffer 7.9 bleiben unberührt, wobei der Anbieter den Vorfall nach Möglichkeit gemeinsam mit dem Kunden klärt. Von ihm installierte Programme oder Skripte dürfen den Betrieb des Servers oder des Netzes des Anbieters sowie die Sicherheit und Integrität anderer Daten nicht gefährden. Der Betrieb von Tor-Diensten ist nur nach vorheriger Freigabe durch den Anbieter zulässig; eine entsprechende Anfrage ist über den Support zu stellen.
7.3 Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte wegen einer Verletzung ihrer Rechte aufgrund der vom Kunden abgelegten Inhalte geltend machen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat. Der Kunde unterstützt den Anbieter im Fall einer Inanspruchnahme unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig.
7.4 Bei drohenden oder eingetretenen Verstößen sowie bei nicht offensichtlich unbegründeten Ansprüchen Dritter ist der Anbieter berechtigt, die Anbindung der betroffenen Inhalte an das Internet unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen des Kunden ganz oder teilweise vorübergehend einzustellen. Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich.
7.5 Gefährden vom Kunden eingesetzte Programme oder Skripte den Betrieb oder die Sicherheit, kann der Anbieter bei Produkten mit vom Anbieter verwalteter Umgebung (z. B. Webspace) die betreffenden Programme oder Skripte deaktivieren oder entfernen. Bei allen Produkten kann der Anbieter die betroffene Leistung, soweit erforderlich, vom Netz trennen. Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich.
7.6 Der Kunde legt die Zugangsdaten für sein Kundenkonto selbst fest. Er bewahrt diese vertraulich auf, gibt sie nicht an unberechtigte Personen weiter und ist für Handlungen verantwortlich, die über sein Kundenkonto vorgenommen werden.
7.7 Nutzung geteilter Ressourcen. Mehrere Produkte werden in einer Umgebung mit geteilten Ressourcen betrieben, insbesondere VPS, Webspace, Gameserver und Object Storage. Der Kunde nutzt geteilte Ressourcen so, dass der Betrieb für andere Kunden nicht erheblich und dauerhaft beeinträchtigt wird. Bei VPS und vergleichbaren Produkten betrifft dies insbesondere die geteilte CPU-Leistung und die Festplatten-Ein- und -Ausgabe (Disk-I/O); insbesondere beansprucht der Kunde einen geteilten CPU-Kern nicht dauerhaft so, dass dieser faktisch die Wirkung eines dediziert zugewiesenen Kerns erhält. Bei Object Storage betrifft dies insbesondere die Zahl und Häufigkeit von Anfragen (Requests) und die hierdurch erzeugte Last. Beeinträchtigt eine Nutzung den Betrieb erheblich, prüft der Anbieter etwaige Maßnahmen im Einzelfall und kann die betreffende Leistung, soweit erforderlich, angemessen begrenzen. In der Leistungsbeschreibung festgelegte Kontingente, insbesondere zum Datenverkehr (Traffic), bleiben unberührt und gelten vorrangig. Für Produkte mit dediziert zugewiesenen Ressourcen gilt diese Ziffer nicht.
7.8 Unzulässige Nutzung. Untersagt sind insbesondere der Versand unverlangter Massen-E-Mails (Spam), die Verbreitung von Schadsoftware, Angriffe auf Netze oder Systeme (z. B. DoS- und DDoS-Angriffe, Port-Scans, Brute-Force-Versuche), Handlungen, die die Sicherheit oder Integrität des Netzes des Anbieters oder Dritter gefährden, sowie jede rechtswidrige Nutzung.
7.9 Maßnahmen bei Verstößen. Bei einem Verstoß gegen die Ziffern 7.1 bis 7.8 oder bei einer von der Leistung des Kunden ausgehenden Gefährdung ist der Anbieter berechtigt, die betroffene Leistung zu drosseln, einzuschränken, zu sperren oder das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund zu kündigen. In schwerwiegenden Fällen, insbesondere bei vorsätzlichem Missbrauch oder bei Gefahr für die Infrastruktur, das Netz oder Dritte, kann dies mit sofortiger Wirkung und ohne vorherige Ankündigung geschehen. Der Anbieter ist bemüht, Beanstandungen im Dialog mit dem Kunden zu klären, und kann eine gesperrte Leistung wieder freigeben, sobald der Grund behoben ist. Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich. Soweit dem Anbieter durch einen vom Kunden zu vertretenden Verstoß ein Schaden entsteht, bleiben Schadensersatzansprüche unberührt; der Anbieter kann sie mit etwaigen Erstattungs- oder Guthabenansprüchen des Kunden verrechnen.
8.1 Der Anbieter haftet aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei der vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit nichts anderes geregelt ist, sowie aufgrund zwingender Haftung, etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.
8.2 Verletzt der Anbieter fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht nach Ziffer 8.1 unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
8.3 Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
8.4 Die vorstehenden Regelungen gelten auch für die Haftung des Anbieters für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
8.5 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der auch bei einer ordnungsgemäßen und regelmäßigen Datensicherung durch den Kunden (Ziffer 9) zur Wiederherstellung der Daten angefallen wäre. Im Übrigen gelten die vorstehenden Haftungsregelungen.
9.1 Der Anbieter erstellt keine garantierten Sicherungskopien der Kundeninhalte. Bei ausgewählten Produkten kann der Kunde über das im Kundeninterface in der Übersicht des jeweiligen Services bereitgestellte Backup-System selbst manuell Sicherungen erstellen. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Integrität oder Wiederherstellbarkeit von Sicherungen; die Haftung richtet sich nach Ziffer 8. Der Kunde ist gehalten, stets selbst ausreichende Sicherungskopien zu erstellen, vorzuhalten und nicht ausschließlich auf den Servern des Anbieters zu speichern. Der Anbieter bemüht sich im Rahmen des Zumutbaren um den Erhalt der Daten.
10.1 Gegenüber Unternehmern behält sich der Anbieter vor, diese AGB jederzeit ohne Angabe von Gründen zu ändern, es sei denn, dies ist für den Kunden nicht zumutbar. Der Anbieter benachrichtigt den Kunden rechtzeitig in Textform. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach der Benachrichtigung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Frist wird in der Benachrichtigung hingewiesen. Widerspricht der Kunde fristgerecht, besteht das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen fort.
10.2 Gegenüber Verbrauchern ist eine Änderung dieser AGB nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben und mit Zustimmung des Kunden oder im Rahmen eines gesetzlich zulässigen Änderungsmechanismus möglich. Der Anbieter behält sich darüber hinaus Änderungen vor, soweit er hierzu aufgrund einer Änderung der Rechtslage, eines Gerichtsurteils oder einer Behördenentscheidung verpflichtet ist, soweit er neue Dienste einführt, ohne das bestehende Nutzungsverhältnis nachteilig zu verändern, wenn die Änderung lediglich vorteilhaft ist oder rein technisch oder prozessual bedingt ist und keine wesentlichen Auswirkungen hat.
10.3 Das Kündigungsrecht des Kunden bleibt unberührt.
11.1 EU/EWR-Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten und die für den Fristbeginn maßgeblichen Voraussetzungen ergeben sich aus der gesondert bereitgestellten Widerrufsbelehrung des Anbieters.
11.2 Der EU/EWR-Verbraucher kann den Widerruf zusätzlich zu den in der Widerrufsbelehrung genannten Wegen über eine in seinem Kundenkonto ständig verfügbare und hervorgehoben platzierte Widerrufsfunktion erklären. Nach Bestätigung des Widerrufs über diese Funktion übermittelt der Anbieter dem Verbraucher unverzüglich eine Bestätigung über den Eingang des Widerrufs auf einem dauerhaften Datenträger. Diese Bestätigung dokumentiert ausschließlich den Eingang der Erklärung und trifft keine Aussage über die Wirksamkeit des Widerrufs. Der Anbieter ist berechtigt, die Berechtigung des Widerrufs und die Angaben des Kunden innerhalb der Erstattungsfrist zu prüfen.
11.3 Hat der Verbraucher ausdrücklich verlangt, dass die Leistung bereits während der Widerrufsfrist beginnt (Ziffer 4.4), und widerruft er den Vertrag, so schuldet er Wertersatz für die bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachte Leistung. Der Wertersatz bemisst sich anteilig nach dem Verhältnis der bereits erbrachten Leistung zum Gesamtumfang der vertraglich vorgesehenen Leistung (zeitanteilig an der gebuchten Periode). Der Anbieter ist berechtigt, einen entsprechenden Wertersatzanspruch mit dem Erstattungsanspruch des Verbrauchers zu verrechnen.
11.4 Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und zugleich seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er mit vollständiger Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.
11.5 Erstattungen an den EU/EWR-Verbraucher erfolgen unverzüglich, spätestens binnen 14 Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung, über dasselbe Zahlungsmittel und an dieselbe Zahlungsquelle (Ziffern 5.5, 5.6), abzüglich eines etwaigen Wertersatzes nach Ziffer 11.3.
12.1 Drittstaaten-Verbrauchern steht das in Ziffer 11 geregelte gesetzliche Widerrufsrecht der EU/des EWR nicht zu. Ein vertragliches Widerrufs- oder Rückgaberecht wird nicht eingeräumt.
12.2 Bereits geleistete Zahlungen sowie aufgeladenes Konto-Guthaben sind bei Drittstaaten-Verbrauchern nicht erstattbar, soweit die geschuldete Leistung vertragsgemäß bereitgestellt wurde oder bereitsteht. Eine Erstattung erfolgt nur, soweit der Anbieter eine geschuldete Leistung nicht erbringt oder zwingende gesetzliche Vorschriften im Einzelfall eine Erstattung verlangen.
12.3 Soweit der Anbieter im Einzelfall eine Erstattung vornimmt, erfolgt diese ausschließlich an die Ursprungs-Zahlungsquelle nach Maßgabe der Ziffern 5.5 und 5.6.
12.4 Im Übrigen gelten für Drittstaaten-Verbraucher die Ziffern 1 bis 10 sowie 14 bis 17.
13.1 Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.
13.2 Der Anbieter ist berechtigt, vor oder nach Vertragsschluss einen geeigneten Nachweis der Unternehmereigenschaft zu verlangen (z. B. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder Handelsregisterangabe). Bis zur Klärung kann der Anbieter den Kunden vorläufig als Verbraucher behandeln.
13.3 Für die Änderung dieser AGB gegenüber Unternehmern gilt Ziffer 10.1.
13.4 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist auch berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
14.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
14.2 Bei EU/EWR-Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz entzogen wird.
14.3 Bei Drittstaaten-Verbrauchern gilt deutsches Recht; ein darüber hinausgehender zwingender Verbraucherschutz der EU oder des EWR wird nicht gewährt, soweit der Anbieter seine Tätigkeit nicht gezielt auf den Aufenthaltsstaat des Verbrauchers ausrichtet.
14.4 Der Gerichtsstand für Unternehmer ergibt sich aus Ziffer 13.4.
15.1 Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit.
16.1 Der Anbieter erbringt Hosting-Leistungen im Sinne der Verordnung (EU) 2022/2065 (Digitale-Dienste-Verordnung). Eine allgemeine Pflicht zur Überwachung der vom Kunden gespeicherten Inhalte besteht nicht.
16.2 Jede Person oder Einrichtung kann dem Anbieter Inhalte, die sie für rechtswidrig hält, über die auf der Website bereitgestellte Meldemöglichkeit (Melde- und Abhilfeverfahren) sowie unter abuse@datalix.de melden. Der Anbieter prüft eingehende Meldungen zeitnah, sorgfältig und frei von Willkür und ergreift erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen.
16.3 Beschränkt der Anbieter wegen rechtswidriger Inhalte oder wegen eines Verstoßes gegen diese AGB eine Leistung oder einen Inhalt, insbesondere durch Entfernen, Sperren oder Aussetzen, informiert er den betroffenen Kunden hierüber und teilt ihm die Gründe der Entscheidung mit, soweit dem keine rechtlichen Hindernisse entgegenstehen.
16.4 Die Kontaktstellen für Behörden und für Nutzer im Sinne der Artikel 11 und 12 der Verordnung (EU) 2022/2065 sind auf der Website des Anbieters angegeben.
17.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
17.2 Erklärungen im Rahmen des Vertragsverhältnisses bedürfen, soweit in diesen AGB nichts anderes bestimmt ist, der Textform.